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Biodynamische Massage - was wird gemacht


 

Unter dem Begriff „Biodynamische Massage“ verbergen sich eine Vielzahl von Massage-Techniken, Arbeiten mit dem Atem sowie stillen Berührungen.

Langsame, fließende Streichungen, Knetungen, tiefe Bindegewebsgriffe, Reflexzonenarbeit, Mobilisierung und Dehnung kommen entsprechend der aktuellen Situation und dem jeweiligen Bedürfnis zur Anwendung.

Es kann auf der Knochenebene, dem Muskel, der Haut und der Aura gearbeitet werden. Es kann der ganze Körper massiert werden, es kann aber auch ein Schwerpunkt auf bestimmte Körperregionen (Kopf, Arme, Oberkörper, Beine, Rücken, Bauch) gelegt werden. Je nach Intention wird die Massage sedierend, vitalisierend, harmonisierend oder provozierend ausgeführt. Ob direkt auf der Haut oder durch die Kleidung hindurch massiert wird, ist abhängig davon, worauf sich der oder die Massierte einlassen mag.

Am Beginn und am Ende der Biodynamische Massagebehandlung steht jeweils ein kurzes Gespräch. Vor der Massage dient es dazu, die aktuelle Befindlichkeit wahrzunehmen und ein Gespür für das eigene Bedürfnis zu bekommen. Das Gespräch am Ende dient der Reflektion und der Integration des Erfahrenen.

Während der Massage liegt meist ein Stethoskop auf Ihrem Bauch. Es macht die feinen Bewegungen der Psychoperestaltik hörbar. Die Psychoperestaltik, mit der Stressstoffe aus dem Körper heraus gearbeitet werden, wird durch die Massage angeregt und erzeugt so entsprechende Geräusche. Diese feinen Geräusche, die nur mit dem Stethoskop wahrgenommen werden können, geben Aufschluss über den inneren Prozess der abläuft.

Wichtig ist der geschützte und sichere Rahmen, in welchem die Massage statt findet. Hierzu gehört der Raum, der behaglich sein und gegen äußere Störungen abschotten soll. Außerdem muss ausreichend viel Zeit zur Verfügung stehen, damit sich der Organismus auf die Massage einlassen kann und mit seiner Wahrnehmung, die normaler weise stark beim Außen ist, zur innerer Achtsamkeit finden kann. Ist dies gegeben, kann Entspannung statt finden, die Seele kann sich berühren lassen. 

Die Massage ist nicht nur körperliche Behandlung. Das meditative Moment erlaubt es, eine Brücke zur seelischen Ebene zu schlagen. Im Erspüren körperlicher Verspannungen und Blockaden können die dazugehörigen Emotionen wahr genommen werden. Durch die körperliche Haltung kann eine geistige Haltung bewusst werden und so auch gelöst werden.

Während und nach einer Massage können körperliche und emotionale Reaktionen auftreten. Es kann sein, dass sie zu schwitzen beginnen oder zu frieren, dass Wut in ihnen auftaucht oder Tränen fließen. Wichtig ist, dass sie diese Reaktionen zulassen und nicht unterdrücken. Sie helfen dabei, den Körper von Blockaden zu befreien und dadurch der Lebensenergie zu freiem Fluss. Dies führt zu einem Gefühl von Sicherheit, Gelassenheit und Zuversicht und trägt die Chance auf mehr Lebensfreude und Lebendigkeit in sich.

 

 

 

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